Gendern heißt ändern : auch in Bibliotheken

In dieser Woche findet in Innsbruck der 31. Österreichische Bibliothekstag statt, der dort ebenso wie bei uns immer noch Bibliothekar*tag heißt. Anders als bei uns gibt es aber in Österreich eine Kommission für  Genderfragen, die es auch anders als bei uns geschafft hat, einen ganzen Vormittagsblock zu Gender in Bibliotheken zu organisieren (Mittwoch). (Unser Antrag der Genderbibliothek war vom Organisationsbüro des Bibliothekstages in Berlin abgelehnt worden.)

Das Programm ist spannend:

  • Danilo Vetter (ehem. studentischer Mitarbeiter in der Genderbibliothek) zeigt unter dem Titel „Die geschätzte Kollegin vom festgezurrten Haupthaar“ in vier filmischen Momentaufnahmen inwiefern Geschlecht – (k)eine Frage in Bibliotheken ist;
  • Kordula Schnegg fragt kritisch aus der Geschlechterperspektive, ob Universitätsbibliotheken Orte der Wissensbewahrung oder –verwaltung sind;
  • Margit Hauser stellt die Einrichtung „Stichwort“ als „Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung. Bibliothek Dokumentation Multimedia“  in Wien vor;
  • Monika Bargmann spricht in einer berufsgeschichtlichen Betrachtung über „Frauen im Centralblatt für Bibliothekswesen“; und
  • Karin Aleksander will aus den Erfahrungen in der Genderbibliothek zeigen, was Gendern in Bibliotheken bedeutet, sowohl in den traditionellen als auch in den Frauen-, Lesben- und Genderbibliotheken selbst.

Meine Präsentation kann ab Mittwoch über das Weblog der Genderbibliothek angesehen werden.

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