Wie war das mit Gender beim Bibliothekstag 2011?

Die neueste Ausgabe des „Bibliotheksdienstes“ (Heft 8/9/2011) ist gerade erschienen. Darin wurde meine Nachbetrachtung zum Bibliothekstag 2011 in Berlin abgedruckt. Unter dem Titel „Gender auf dem Bibliothekartag? = Fehlanzeige!“ (S. 673-677) habe ich auf der Grundlage statistischer Angaben aus der Teilnahmeliste nachgewiesen, wie viele Frauen und Männer am Bibliothekstag teilgenommen und wie viele gesprochen und moderiert haben. Dabei entstehen verschiedene Perspektiven, je nachdem, von welchem Blickwinkel aus die Zahlen betrachtet werden. Außerdem habe ich das Programmheft durchgesehen und feststellen müssen, dass es keine expliziten Genderthemen gab, außer unserem i.d.a.-Poster unter dem Titel „Welche Lücken füllen Frauenbibliotheken?“. Der von der Genderbibliothek des ZtG eingereichte Gender-Vortrags- und Filmblock wurde abgelehnt.
Ich hoffe sehr, dass die angeführten Zahlen bei vielen Männern und Frauen ins Bewusstsein dringen und dazu beitragen, dass es selbstverständlicher wird, auch den Geschlechteraspekt eines Themas zu beachten und dass noch mehr Frauen aktiver werden.
Außerdem habe ich abschließend auf unsere Aktion hingewiesen, den „Bibliothekartag“ in „BIBLIOTHEKSTAG“ umzubenennen, die nach der Sommerpause auch im neuen Blog des VDB geführt werden soll.

Nach drei Monaten ist der Artikel online zu lesen.

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